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Amilla Maldives am Manta-Hotspot der Malediven

Text: Andreas Hottenrott

Die Unterwasserwelt der Malediven bietet zahlreiche grandiose Einblicke in das Leben im Indischen Ozean. Den vielleicht spektakulärsten gibt es im Baa Atoll, wo sich jedes Jahr Hunderte Mantas versammeln. Gäste des Amilla Maldives Resort and Residences wohnen ganz in der Nähe.

Amilla Maldives mitten im Baa Atoll

Während der Hälfte des Jahres ist die hufeisenförmige Hanifaru Bay eine Bucht wie viele im Baa Atoll. Genauso schön, das muss betont werden, was besonders Taucher und Schnorchler zu schätzen wissen. Außergewöhnliches aber trägt sich vor allem zwischen Mai und Oktober zu. Vor allem zwischen Voll- und Neumond schweben Hunderte Mantas durch das kristallklare Wasser dort. Mit anmutigen Flügelschlägen und weit aufgerissenen Mäulern durchkämmen sie dicht an dicht die Fluten auf der Suche nach mikroskopisch kleinem Plankton. Für Wassersportler ist das eine einmalige Gelegenheit, die majestätischen Riesen in freier Wildbahn zu beobachten.

Das Amilla Maldives Resort and Residences ist einer der besten Ausgangspunkte für einen Abstecher zur Hanifaru Bay. Die Insel befindet sich mitten im Baa Atoll, keine acht Kilometer von der Bucht entfernt. Regelmäßig bieten Mitarbeiter Schnorchel-Ausflüge dorthin an. Hinaus geht es mit dem Boot, und sobald die erfahrene Crew einige der Tiere entdeckt, dürfen die Besucher mit Schnorchel und Flossen ins Wasser steigen. Mit einem Gewicht von zwei Tonnen und einer Flügelspannweite von mehr als fünf Metern können Mantas gigantische Ausmaße annehmen. Scheinbar schwerelos gleiten die ehrfurchtgebietenden Kolosse dann an den staunenden Tierfreunden vorbei.

Finger Weg: Mantas stehen unter Schutz

Und dabei muss es auch bleiben. Der Abstand zu den Mantas muss mindestens drei Meter betragen, Berührungen sind strengstens verboten. Bei Kontakt kann die schützende Schleimschicht beschädigt werden, die die Tiere umgibt. Wer die Finger nicht bei sich behalten kann, wird schneller aus dem Wasser geholt als nach einem unerlaubten Sprung vom Beckenrand im heimischen Hallenbad.

2011 wurde das Baa Atoll zum UNESCO Biosphären-Reservat erklärt. Hier stehen Mantas – wie leider nicht überall auf der Welt – unter Schutz. Ranger wachen mit Argusaugen darüber, dass die Tiere nicht gestört werden. Wie viele Urlauber zu welchen Zeiten vorbeikommen dürfen, ist genau reglementiert.

Gäste des Amilla Maldives Resort and Residences können mit Mantas schwimmen. © Amilla

Allerdings hat sich ein fruchtbares Miteinander zwischen Resorts wie dem Amilla Maldives und den Umweltschützern entwickelt. Immerhin haben zahlreiche Malediven-Destinationen bereits eigene Naturschutzprojekte ins Leben gerufen. Und wenn die Ranger wissen, dass sich Touranbieter an die Regeln halten, geben sie auch gerne mal einen Hinweis, wo sich gerade Mantas aufhalten.

Die Hanifaru Bay haben die Mantas übrigens nicht exklusiv. Mit etwas Glück gesellen sich auch Walhaie dazu, um sich am reich gedeckten Plankton-Büffet zu bedienen. Spätestens dann ist der Ausflug zur Hanifaru Bay vollends unvergesslich – und abends in einer der coolen Bars oder in einem der tollen Restaurants des Amilla Maldives Resort and Residences ganz sicher Gesprächsthema Nummer eins.