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Wellenreiten auf den Malediven – Ein Paradies für Surfer

Text: Darian Leicher

Beinahe das ganze Jahr zieht es Wellenreiter auf die Malediven. Die Surf-Saison zieht sich von April bis November. Aufgrund der Lage variieren in bestimmten Zeiten die Strömungen an den Atollen. Deswegen ist es wichtig, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wir haben die Tipps für Wellenreiten auf den Malediven.

Wenn sich Surfer untereinander begrüßen machen sie eine Handbewegung, bei der der Daumen und der kleine Finger ausgestreckt sind, während alle anderen abgewinkelt bleiben. Die Begrüßung stellt das Lebensgefühl der Surfer in nur einer Bewegung da: Hang Loose, bleib locker. Am Flughafen von Malé kann man diese Lockerheit häufig beobachten, sehr häufig. Braun gebrannt und mit durch das Salz der Weltmeere gebleichten Haaren schlendern die Wellenreiter, die Boards unter die Arme geklemmt, in Richtung eines neuen Abenteuer.

Das Surf-Epizentrum der Malediven: Nord und Süd Malé

Zwischen April und Oktober gleiten die Surfer besonders abenteuerlich auf den Wellen am Nord- und Süd Malé-Atoll. Hier liegen die qualitativ hochwertigsten Spots des Inselstaates. Wer Abwechslung braucht, hat das richtige Gebiet gefunden. Denn die Dichte an Spots ist so hoch wie in  keinem anderen Atoll. Die Region gilt als Herz des Surfens auf den Malediven.

Gerade deswegen ist die Umgebung – auch durch die Nähe zur Hauptstadt Malé – allerdings manchmal auch ein bisschen überlaufen. Viele Guides geben ihr Bestes, um Orte ausfindig zu machen, die nicht überfüllt sind. Allein mit sich und der Welle ist man aber nur sehr selten.

Zentrale Malediven-Atolle: In Ruhe Wellenreiten

Im Gegensatz dazu ist um die zentralen Atolle, zwischen Lama und Meemu, wenig Betrieb. Das liegt auch daran, dass die Distanz zwischen den Spots vergleichsweise groß ist. Die Wellen und Swells sind aber auch hier atemberaubend. Die rechtshändigen Wellen gehören zu den besten der Welt. Zwischen Mai und August besteht die ideale Zeit um mit seinem Board auf Entdeckungsreise zu gehen.

Wellen aus der Antarktis: Die südlichen Atolle

Bezüglich der Dichte der Spots liegen die südlichen Atolle knapp hinter Nord Male. Hier wird vor allem gegen Anfang und Ende der Saison gesurft. März und April sowie Oktober und November haben den idealen Swall. Leichter Wind und klarer Himmel sorgen in dieser Zeit für perfekte Bedingungen. Teilweise kommen hier Wellen an, die ihren Ursprung in der Antarktis haben.

Nördliche Atolle – der Geheimtipp

Erst kürzlich wurde in Daravandhoo, im nördlichen Atoll, ein Flughafen eröffnet, durch den die Gegend besser erschlossen wurde. In der Hochsaison zwischen Mai und August kann man hier am besten surfen. Wenn rund um die restlichen Inseln der Surf-Tourismus boomt, bekommt man im hohen Norden eher weniger davon mit.

Sowohl für Anfänger als auch Experten ein Paradies

Um Surfen zu lernen, sind die Malediven bestens geeignet. In vielen Resorts werden hochqualitative Kurse angeboten, die von kompetenten und erfahrenen Ausbildern geleitet werden.
Für Experten ist der Inselstaat sowieso ein reines Paradies. Ob links- oder rechtshändige Wellen: es gibt genügend Spots, die für jeden das Passende zu bieten haben. Dazu tragen auch die überdurchschnittlich hohen Wellen bei. Bei diesem Wellengang auf kristallklarem Wasser in der Nähe von malerischen Palminseln zu surfen – das ist wie im Traum. Deswegen ganz locker bleiben: Hang Loose!

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