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Malediven: Inseln wie aus dem Märchenbuch

Text: Brigita Krieger

Einzigartig, überwältigend, verzaubernd – die Malediven sind der Inbegriff des tropischen Inselparadieses. Nirgendwo sind Sandstrände feiner, Korallenriffe bunter, Lagunen wärmer und Resorts luxuriöser, meint Brigita Krieger vom Malediven Reisemagazin.

Traumreiseziel Malediven

Wie Balsam legt sich die feuchtwarme Luft auf meinen Körper, als ich in Male aus dem Flugzeug steige. Wie fast immer hier ist es 30 Grad, die Sonne brennt, die salzige Brise schmeckt nach Meer, nach Tropen, nach Ferien. Vor gut zwölf Stunden stand ich noch in Europa im Nieselregen, jetzt bin ich in einer anderen Welt. Einer exotischen Welt, die fast nur aus kristallklarem, meist 28 Grad warmem Wasser besteht, das selbst im Flughafenbecken einladend wirkt. Als ich zur Weiterreise zum Wasserflieger schlendere, schwimmen bunte Fische und eine Meeresschildkröte neben den Kufen der zweimotorigen Maschine.

Malediven-Motto: „No shoes, no News“

Kaum sind Gepäck und Passagiere an Bord, gleitet die bullige Twin Otter los und hebt schon nach wenigen Metern ab. Im offenen Cockpit sitzen die beiden Piloten in Shorts und kurzen Hemden – und barfuss. „No shoes, no news“ – das inoffizielle Motto der Malediven scheint kein Werbegag zu sein.

Auch der Blick aus dem Fenster hält, was der Katalog von Let’s go Tours verspricht. Unter mir liegen Dutzende Inseln im türkis schimmernden Ozean. Korallenriffe umgeben die von weissen Sandstränden gesäumten und oft dicht mit Palmen bewachsenen Inseln. „Fast 1200 haben wir in 26 Atollen, die sich über 800 Kilometer nördlich des Äquators aneinanderreihen“, erklärt mir meine maledivische Sitznachbarin.

Tauchparadies Malediven

Shias braune Augen funkeln dabei voller Stolz auf ihre Heimat, die zu 99 Prozent aus Wasser besteht. „Diesem Wasser verdanken wir unseren Aufstieg“, erzählt sie. Die ersten Urlauber kamen Anfang der 1960er Jahre vor allem zum Tauchen. Bis heute sind die bunten Riffe mit mehr als 200 Korallen- und 2000 Fisch-Arten eines der besten Tauchreviere der Welt – El Niño und der Korallenbleiche zum Trotz. Taucher und sogar Schnorchler bestaunen Walhaie und die mit rund 5000 Tieren grösste Manta-Population der Welt.

Malediven: Ein Traum für die Flitterwochen

Das Tauchen ist einzigartig, aber längst nicht mehr die einzige Attraktion. Die Resorts überbieten sich mit immer kreativeren Angeboten und immer luxuriöseren Beach- und auf Stelzen in die Lagunen gebauten Wasservillen. Viele haben riesige Decks mit beschatteten Daybeds und Privatpools für noch mehr Privatsphäre – ein Traum für Honeymooner. Persönliche Butler organisieren Sport-Aktivitäten, Ausflüge, Workshops und Essen bis hin zum Private-Dining auf einsamen Sandbänken.

Jede Insel beherbergt nur ein Resort, die Vielfalt ist dennoch riesig. Auch für Gourmets. Viele Inseln bieten mehrere Spezialitäten-Restaurants – direkt am Strand, in tropischen Gärten, auf Stegen in der Lagune oder sogar unter Wasser. Maledivischer Lobster, Pasta wie in Bella Italia, Thai-Food vom Feinsten, top Sushi und Wagyu-Beef sowie Hunderte Weine – die Malediven sind ein wahres Schlaraffenland.

Weltklasse-Spas mitten im Indischen Ozean

„Auch unsere Spas gehören zu den besten der Welt“, betont Shia, wovon ich mich nach der sanften Landung in der Lagune selbst überzeuge. Eine zierliche Balineserin verwöhnt mich mit einer göttlichen Massage in einem Overwater-Spa, in dem eine sanfte Brise durch die offene Terrassentür hereinweht. Durch ein Fenster im Boden sehe ich bunte Fische, bevor ich selig wegschlummere.

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